📊 Daten um uns herum

Inhalt

🏫 Heute schreiben wir die Kurzkontrolle zur Belehrung. Diese Kachel hier erarbeiten wir gemeinsam im Unterricht, deshalb gibt es zu ihr selbst keine eigene KK.
🏠 Hausaufgabe: Bearbeite bis zur nächsten Stunde die Kachel „Datenbanken-Grundlagen“ — Video ansehen, Übung machen und für die dortige Kurzkontrolle lernen.

Du hinterlässt jeden Tag Daten, oft ohne groß darüber nachzudenken. Wenn du Instagram oder TikTok öffnest, wird gespeichert, was du dir ansiehst, wie lange und worauf du klickst. Wenn du bei Google Maps navigierst, weiß der Dienst, wo du dich gerade befindest. Spotify merkt sich jeden Song, den du hörst. Beim Online-Banking laufen alle deine Überweisungen über ein System, das genau protokolliert, was wann passiert ist. Sogar die Kundenkarte im Supermarkt sammelt bei jedem Einkauf Daten über das, was du kaufst.

📈 Wenn aus vielen Daten "Big Data" wird

Ein einzelner Klick ist noch nichts Besonderes. Aber Millionen Nutzer, die ständig klicken, tippen, navigieren und einkaufen, erzeugen zusammen gewaltige Datenmengen. Dafür gibt es einen eigenen Begriff: Big Data. Gemeint sind damit Datenmengen, die sich durch drei Dinge auszeichnen: Sie sind sehr groß, sie entstehen sehr schnell, und sie sind sehr vielfältig — Texte, Bilder, Standortdaten, Kaufverhalten, alles gemischt.

🔍 Wer sammelt eigentlich diese Daten?

Heute läuft ein großer Teil der Datenbeschaffung automatisiert — Systeme werten selbstständig aus, was Nutzer tun, oft unterstützt durch KI. Kein Mensch sitzt da und schreibt von Hand mit, was du dir ansiehst. Programme erledigen das im Hintergrund, in Echtzeit, für Millionen Menschen gleichzeitig.

Schau dir dieses Video über TikTok an: Welche Daten speichert TikTok von seinen Nutzenden? (Deutsche Welle). Achtung, das Video ist von 2023 und deshalb an einigen Stellen nicht mehr ganz aktuell, gibt aber einen guten Eindruck davon, welche Daten so ein Dienst sammelt.

🗄️ Wo landen all diese Daten?

Damit so große Datenmengen überhaupt nutzbar bleiben, braucht es ein System, das sie strukturiert speichert, verwaltet und wieder auffindbar macht: ein Datenbanksystem. Ein Datenbanksystem besteht aus zwei Teilen: einem Datenbankmanagementsystem (DBMS), das die Verwaltung übernimmt, und der eigentlichen Datenbasis, in der die Daten selbst liegen. Wie so ein System genau aufgebaut ist, schauen wir uns in der nächsten Kachel im Detail an — heute reicht der Begriff als grober Rahmen.

💡 Und diese Lernstraße? Auch das Moodle-System, über das du deine Kurzkontrollen schreibst, läuft im Hintergrund über eine Datenbank. Jede Frage, jede Antwort, jedes Ergebnis wird dort gespeichert und wieder abgerufen — du nutzt also schon jetzt, jede Stunde, ein Datenbanksystem, ohne es zu merken.

🎯 Datenpunkte durchstöbern

Hier findet ihr typische Datenpunkte, mit denen ihr ständig in Berührung kommt — z. B. typisch für eure Fitness-Uhr, für Instagram oder fürs Smart Home zuhause. Wählt links ein Thema, scrollt rechts hindurch und seht, wie umfangreich die Datenpunkte sind, die dabei erhoben und gespeichert werden.

Thema

Datenpunkt

Lade Datenpunkte …

🎮 Stundenaufgabe

🔥 Website-Heatmaps erkunden

Sucht über den Button unten nach "Website Heatmap" und findet heraus: Was ist das, welche Daten werden dabei über Besucher einer Webseite gespeichert, und wofür nutzen Betreiber diese Daten?

🔍 Google-Suche: Website Heatmap Beispiele

🗂️ Wie viel wird über dich gesammelt?

Klicke unten eine App oder einen Dienst an und ordne sie danach ein, wie viel dort vermutlich über dich gesammelt wird. Klicke danach auf einen der drei Eimer (wenig / mittel / viel), um die Karte dort abzulegen. Eine Karte lässt sich jederzeit wieder anklicken und neu einordnen.

Wähle unten eine Karte aus, dann klick auf einen Eimer.

🟢 wenig

🟡 mittel

🔴 viel

💬 Klassendiskussion

Sprecht in der großen Runde über eure Einordnung:

🚀 Bonus für Schnelle

Überlegt zu zweit: Welche der Apps aus eurem Eimer "viel" nutzt vermutlich selbst ein Datenbanksystem im Hintergrund, um eure Daten zu speichern? Woran könnte man das erkennen?